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Gemeinsames Projekt der Paar-/
Lebensberatung und der Erziehungsberatung:
In einem Trennungskonflikt der Eltern gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit nie Gewinner, aber fast immer Verlierer, nämlich die Kinder. Dem Vorzubeugen ist Aufgabe und Ziel der konfliktregulierenden Beratung.
Die Paar- und Lebensberatung im Höchster Zentrum für Beratung beteiligt sich in Kooperation mit der Erziehungsberatung im Hause an dem Projekt "konfliktregulierende Beratung (KrB)". Zwei Träger, der Caritasverband und der Evangelische Regionalverband Frankfurt, hatten sich Ende 2008 zusammen getan, um diese neue Beratungsform zu ermöglichen.
Zum Hintergrund: Das neue "Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)" sieht unter anderem eine Beschleunigung des Verfahrens vor dem Familiengericht und die Einschaltung von Beratung vor. Drei Grundgedanken sind dabei leitend:
Ein Kind spielt "Trennung der Eltern" Was ist KrB? Eltern, die vor dem Familiengericht strittige Sorge- und Umgangsrechtsverfahren betreiben, können kostenfrei eine solche Beratung in Anspruch zu nehmen. In den Gesprächen, in der Regel fünf bis sieben, werden Lösungen für anstehende Probleme und Antworten auf Fragen der Eltern erarbeitet. Lösungen sollen fair sein und die Interessen möglichst aller, natürlich ganz besonders der Kinder, berücksichtigen. So kann mit der Zeit wieder eine tragfähige Vertrauensbasis entstehen. Manchmal werden auch die Kinder mit einbezogen, um deren Schwierigkeiten mit der Trennungssituation der Eltern besser verstehen und ggf. pädagogische und therapeutische Unterstützung anbieten zu können.
Ziele der KrB:
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